Besuch bei den fahrenden Häusern

So tönt Urlaub: Spielende Kinder quieken vergnügt. Vögel zwitschern geschäftig. Am Seeufer quakt ein Frosch. Doch mitunter wird die Idylle auf dem Campingplatz in Sempach jäh gestört. Röhrende Rasenmäher waren am Montagmorgen genauso zu hören wie heulende Staubsauger: Die Mieter von Saisonplätzen halten Wohnwagen und Umfeld eben gleicherart auf Vordermann, wie es normale Hausbesitzer tun.

Etwas verloren kam sich der WB-Reporter schon vor, als er sein winziges Zweierzelt inmitten der grossen Wohnwagen aufstellte. Nur schon deren Vorzelte haben das x-fache Volumen seines temporären Heimes. Doch statt Hohn und Spott für die frugale und bescheidene Bliebe gabs umgehend Hilfe. Dank nachbarschaflticher Unterstützung war das luftige WB-Aussenbüro im Nu erstellt.

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Neben dem WB-Reporter haben am Montag rund 90 Gespanne in Sempach eingecheckt. Am Morgen waren es eher Touristen, am Nachmittag Passanten auf der Durchreise. Diese bleiben in der Regel nur für eine Nacht.

In der zweiten Ferienwoche ist der Platz am Ufer des Sempachersees fast vollständig ausgebucht. Die Mehrheit der Gäste kommt aus der Schweiz. Erstaunlich viele Autos mit Luzerner Nummernschilder stehen vor den mobilen Heimen. Was die Motivation dafür ist, Ferien unweit des eigenen Hauses zu verbringen, verraten wir im nächsten Beitrag.

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