Sommerserie 2015 – Böttu-Taxi

Eine Fahrt über Land mit Gästen aus der Stadt

 

staatsschreiber

Auf der Rückbank wurden bei Fahrgast Franco Mantovani (links im Bild) Erinnerungen wach.  Der Kommunikationsverantwortliche des zentralen Informationsdienstes des Kantons Luzern sass vor gut 20 Jahren selber am Steuer eines VW-Buses. Er kurvte durch Frankreich und Italien. Kurvig war auch die Fahrt mit dem Böttu-Taxi vom Willisauer Bahnhof über Schötz, Ebersecken, Richenthal und Pfaffnau nach St. Urban. Vor der Klosterkirche erwartete Regierungsrat Guido Graf die Fahrgäste Franco Mantovani, Staatsschreiber Lukas Gresch und Informationschef Andreas Töns.  Er bedankte sich mit einem Essen bei den Organisatoren der Wahlfeier des ehemaligen Nationalratspräsidenten Ruedi Lustenberger.

Vor Ort traf der WB Regierungsrat Guido Graf: Welches Ziel würde er mit dem Böttu-Bus anfahren?

Nationalrat Ruedi Lustenberger über das Privileg, einen Chauffeur zu haben und seine Begeisterung für die Reiseziele in der Schweiz.

 

Grosse Überraschung für kleinen Autofan

IMG_8481Ob Opel, Mercedes oder VW: Der dreieinhalbjährige Elia Müller kennt eine Vielzahl Automarken. Auf dem Weg von Dagmersellen nach Willisau kennt er alle Garagen und ihre Markenvertretungen. Sein «Nono» Xaver Kreienbühl aus Dagmersellen hat für ihn eine Fahrt im Böttu-Taxi in den Hirschpark Willisau organisiert.

Ein frohes Wiedersehen in Luthern

IMG_8566Von Zell nach Luthern: Auf dem Rücksitz drei Bewohnerinnen des Violino. Der Böttu-Bus brachte sie sowie einen Bewohner und eine Betreuerin nach Luthern. Hier besuchten sie Margrith Heiniger im Begegnungszentrum St. Ulrich. Ein frohes Wiedersehen bei einem feinen Dessert.

Heitere Fahrt nach Zofingen ans „Heitere“

IMG_8534

Musik kennt keine Grenzen: Spielen am Heitere Openair die Bands auf, kann Pius Hodel im Altishofer Rumi mithören. Bisher habe er sich noch nie ein Ticket gekauft. Doch diesmal wollte er es  live miterleben, wenn Gölä und Gotthard auftreten. Gemeinsam mit Schwester Imelda, Bruder Meinrad und dessen Frau Janine liess er sich im Böttu-Taxi nach Zofingen chauffieren.

Tierisch viel Vergnügen mit drei Welpen

Daniela

 

Das Böttu-Taxi brachte die drei Welpen Ginsei, Moe und Nala  nach Zell in die Tierarztpraxis Sonnmatt. Eine Premiere für die achtwochenalten Shibas. Sie mussten ein erstes Mal zum Arzt, um sich impfen und chipen zulassen. Auf den Hund kamen sie deswegen nicht. Sie blieben ruhig und liessen die Behandlung über sich ergehen. Als Belohnung gabs von Frauchen Daniela Steffen ein Stück Cervelat und viel Lob. Sie und ihr Mann züchten Shibas, eine japanische Hunderasse. Mit viel Leidenschaft und einem grossen Herz für Tiere. Sie leben mit ihren Hunden in einem Einfamilienhaus in Grossdietwil.

Ein Berufschauffeur hinter dem Steuer

Am Dienstagnachmittag gab Edgar Bürli Gas. Mit ihm sass ein erfahrener Berufschauffeur hinter dem Steuer des Böttu-Taxi. Der Zeller ist seit 20 Jahren für das Willisauer Transportunternehmen Robert Amstein AG unterwegs. Im Auftrag der Wellis beliefert er Möbelhäuser in der ganzen Schweiz. „Jeder Tag ist anders.“ Er habe viel Freiheiten, könne die Arbeit  selber einteilen. „Das möchte ich nicht missen.“ Einschränkend sei jedoch zunehmend das enorme Verkehrsaufkommen. „Viele sind gestresst und drängeln.“ Sich darüber aufzuregen bringe jedoch nichts. Stressfrei waren hingegen die Fahrten mit dem Böttu-Taxi. Dazwischen blieb Zeit für ein kurzes Interview.

Ein herrliches Panorama in der Hinter Arnialp

 

Ausflug 3

Wenn Engel reisen, lacht der Himmel: An einem herrlichen Sommertag unternahmen die vier Frauen Romy Müller, Lisbeth Anliker, Lisbeth Thürig und Brigitte Graber einen Ausflug ins Emmenthal. Das Böttu-Taxi brachte sie in die Hinter Arnialp auf 1220 Meter über Meer. Nicht nur die Sonne strahlte. Die Frauen lachten, schwatzten und sangen. Sie kennen sich seit Jahren. Jeden Montag treffen sie sich mit vier weiteren Frauen um 10 Uhr in der Zeller Bäckerei Stadelmann. Wo die „Mäntigsfroue“ Platz nehmen, wirds garantiert nie langweilig. 

Freie Fahrt in einen neuen Lebensabschnitt


Elisa

 

 


Heute Montag beginnen viele Jugendliche ihre „Stifti“: So auch Elisa Stalder aus Willisau. Das Böttu-Taxi chauffierte sie an ihren Arbeitsplatz, ins Alters- und Pflegezentrum Waldruh. Hier lässt sie sich zur Fachfrau Betreuung ausbilden. Betagte Bewohner statt gleichaltrige Mitschüler, Menschen betreuen statt Mathiaufgaben lösen. Sie freue sich sehr auf das Berufsleben, sagt die 15jährige. „Nun kann ich mein eigenes Geld verdienen.“  Warum sie sich nach Schnupperlehren als Floristin, Detailhandelsfachfrau oder Tiermedizinische Praxisassistentin für den Beruf Fachfrau Betreuung entschied, erklärt sie im folgenden Video.

 

Ein Städter besucht das Land

Am 1. August war der Luzerner Stadtpräsident Stefan Roth in Luthern zu Gast. Vor seiner Rede an der offiziellen Feier auf dem Dorfplatz nahm er an der Wanderung von Luthern Bad nach Luthern teil. Das Böttu-Taxi fuhr ihn mit seiner Frau und dem Ehepaar Galliker an den Ausgangspunkt der Wanderung. Dort erzählte er uns, warum er die Einladung nach Luthern angenommen hat und wann er das letzte Mal im Luthertal war.

Leichtathleten feiern Leichtathletin

barmetsIn Altbüron ist am Freitagabend feiern angesagt: Géraldine Ruckstuhl, die frischgebackene U18-Weltmeisterin im Siebenkampf, wird von ihrer Wohngemeinde empfangen. Da darf natürlich auch der WB nicht fehlen. Als Korrespondentin vor Ort ist die Egolzwilerin Stefanie Barmet, selber erfolgreiche Leichtathletin. Als Fotografen hat sie ihren Bruder Dominic mitgenommen – in der hiesigen Leichtathletikszene ebenfalls kein unbeschriebenes Blatt. Gut gibts das Böttu-Taxi: Die Anreise mit dem ÖV hätte beim ziemlich umständlichen Weg von Egolzwil nach Altbüron einige Zeit in Anspruch genommen. Doch der VW-Bus bringt die beiden von Sursee etwa so schnell ans Ziel, wie sie jeweils auf der Rundbahn unterwegs sind.

Ganz ohne Gegenleistung konnten Stefanie und Dominic Barmet den Böttu-Taxi-Dienst aber nicht in Anspruch nehmen. Sie mussten verraten, wohin sie fahren würden, wenn sie eine zeitlang einen alten VW-Bus zur Verfügung hätten.