Ferien unweit des eigenen Hauses

Beim letzten Eintrag war die Rede davon, wie Ferien tönen. Jetzt geht es darum, wie sie riechen. Nach grilliertem Fleisch. Und das in aller Heftigkeit. Neigt sich der Tag dem Ende entgegen, werden die meisten Camper zu passionierten Fleischwendern. Es brutzelt und qualmt an allen Ecken.

Auch Armin Steffen war am Marinieren, als der WB-Reporter zu Besuch kam. Für drei Monate haben der Nebiker Schulhausabwart und seine Frau Linda einen Platz für ihren Wohnwagen gemietet. Derzeit verbringen sie zusammen mit Sohn Cyril die Ferien in Sempach. Sonst sind so vor allem an den Wochenenden hier.

Wo liegt der Reiz, nur zwanzig Minuten vom Wohnhaus entfernt Urlaub zu machen? «Das fragen alle», sagt Armin Steffen und hat eine klare Antwort: «Ob in Italien, Frankreich oder im Kanton Luzern: Die Atmosphäre ist auf allen Campingplätzen die selbe.» Zudem sei jener in Sempach wunderschön. Insbesondere die spektakulären Sonnenuntergänge über dem See hebt Steffen hervor. «Die sehen in Spanien nicht besser aus.»

Die kurze Distanz sei gerade der grosse Vorteil, ergänzt Linda Steffen: «Wir kommen hier hin zum Herunterzufahren und Abschalten.» Wären für den Weg zwei Stunden nötig, «würden wir es seltener tun». Schmunzelnd schiebt sie einen weiteren Grund nach: «Wenn du mal was vergessen hast, kannst du problemlos kurz nach Hause fahren und es holen.»

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