Das Kreuz soll bewahren und beschützen

Kilchmeier Joseph Häller von der Unter Scheimatt, Jakob Häller von der Neuenegg, Joseph Meyer von der Hinter Scheimatt, Melchior Schwegler vom Mettenberg, Sebastian Wirz vom Vorberg, Jakob Bucher vom Schlössli und Adam Jost vom Mettenberghüsli haben anno 1738 das Kreuz in der Neuenegghöhe errichtet. Sie versprachen, das Kreuz zu erhaltne und zu pflegen. Und zwar damit „der allgüotige Gott in Ansächung dieses Chrützes sie doch sampt Haus und sampt Viech und Güeteren und absunderlich die liebe Fäldfrüchten vor allem Übel und schädlichen Ungewitter, welches kurtz vorhäro zimblich hart auf Zuelass und Anschickung Gottes obgemälte Höff hat heimgesuecht und beschädiget, allergnädigst beschützen und bewahren wölle.“ Die volkstümliche Kultstelle mit dem Kreuz und der langen Bank genoss früher bei den Bauern der Umgebung grosses Ansehen. Um die Pflege des in der Umgebung auch „Seuchenkreuz“ genannten Chrütz kümmert sich Rosa und Fritz Wahli. Die Willisauer kommen jeden Freitag vorbei, säubern das Bänkli, giessen die Pflanzen oder schneiden sie zurück.

Quelle: „Namenlandschaft im Quellgebiet der Wigger“, Josef Zihlmann , Comenius Verlag, 6285 Hitzkirch
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Fritz Wahli beim Neueneggkreuz, wo er die Pflanzen zurückschneidet.

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