Die Erfindung

Beat Aregger ist ein Tüftler und Bastler. Handwerklich ist er geschickt und interessiert. So hat er etwa das Balkongeländer vor seinem Haus selber gemacht. In seiner Freizeit greift er gerne zum Schweissgerät und besonders stolz ist er auf eine Konstruktion, die ihm die Arbeit als Ballonfahrer wesentlich erleichtert. Er hat ein Wägelchen in eine Nutschiene eingebaut, mit einem Ladewagen-Pickup, einer Pumpe und einem Zylinder. Mit zwei hydraulischen Armen kann er den Ballon-Weidekorb auf Anhängerhöhe anheben und in der Nutschiene nach vorne schieben. So kann ein Einzelner den Ballon selber in den Anhänger heben. Alleine wäre das nicht möglich. Korb, Hülle und Brenner sind zusammen 230 Kilogramm schwer. „Von der ersten Zeichnung bis zum Zeitpunkt, als es funktioniert hat, dauerte es etwa zwei Monate“, sagt Ballonfahrer Aregger.

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Dank der Erfindung von Beat Aregger lässt sich der Ballonkorb alleine in den Anhänger heben.

Was hat ihn auf die Idee dieser Erfindung gebracht? Beat Aregger lacht. „Einen Weidekorb voller Passagiere, die nicht mitanpacken konnten.“ Der eine sei kurz vor einer Rückenoperation gestanden, die anderen beiden sonst nicht imstande, die schwere Fracht hochzuheben. Das muss doch eine Lösung geben, habe er sich gesagt und begonnen, zu tüfteln und basteln. „Und heute sind alle glücklich, wenn sie nicht so fest lüpfen müssen.“

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