Das schleckt keine Geiss weg!

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„Gfürchig“ ist es, das Enziloch. Senkrecht fallen die Felswände direkt hinter Chregus Heimetli ins Tal hinunter. Und dennoch. Auf den Fluebändern grasen ein paar seiner Geissen. Wie sie dort hingelangten ist mir ein Rätsel. „Wenn sie ein bestimmtes Kraut suchen, dann finden sie immer einen Weg“, ist die Erklärung des Älplers. Und nein. Es ist noch nie eine seiner Geissen im Enziloch gelandet.

Das Chregus Tiere Feinschmecker sind, zeigt sich mir am Donnerstagnachmittag. Sie fressen nicht alles. Insbesondere bei Farnen rümpfen die 32 Geissen ihre Nasen. Warum mich das kümmert? Ganz einfach. Hansueli und ich müssen dem Kraut zu Leibe rücken. Wir reissen aus, was das Zeug hält. Und die Wanderer, welche oben am stotzigen Hang vorbeigehen, reiben sich verwundert die Augen. „Sucht ihr einen Schlüssel“, fragt einer. „Nein. Gold“, antwortet Hansueli und lacht.

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