Früher Mercedes, heute Chevrolet

Wer sich schon jemals einen Dokumentarfilm über den Libanon ansah oder das Land im Nahen Osten sogar bereiste, dem dürfte eines ganz sicher aufgefallen sein: die verstopften Strassen von Beirut, der Hauptstadt des Landes. Was noch? Ziemlich sicher die grosse Dichte an Fahrzeugen der Marke Mercedes-Benz. Viele Rostlauben – in Europa nicht mehr gebraucht – landeten im Libanon und wurden dort mit Freude und Stolz gefahren. Benz-Limousinen wurden in rauen Mengen in den Nahen Osten verschifft. Die Reiderin Lisbeth Sfeir, die wir in der WB-Printausgabe vom Samstag vorstellen, hat fast zwanzig Jahre ihres Lebens im Libanon verbracht. Sie erinnert sich: „Die Taxis waren in den Siebzigerjahren fast durchwegs Mercedes-Benz.“ Und heute? Da habe sich vieles verändert. Schuld daran sei auch die schon lang anhaltende Wirtschaftskrise. Heute würden auch viele Libanesen kleinere Autos fahren oder seien in der Zwischenzeit auf amerikanische Fahrzeuge umgestiegen. „Wo früher Mercedes fuhren, sind heute auf Beiruts Strassen Chevrolets oder kleinere Wagen zu sehen.“

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