Wo der Türst vorbeirauscht

Kafi-Halt unmittelbar vor dem höchsten Punkt des Santenbergs bei Margrith (68) und Edy Kaufmann (71), die viel über das nahe Türst-Kreuz und die Antenne auf dem höchsten Punkt des Santenbergs zu berichten wissen.

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WB-Reporterin Céline Pfister überbringt Margrith Kaufmann einen Gipfel.

«Wir leben hier oben auf einem paradiesischen Flecken», sagt Edy Kaufmann (71). «Weitblick und Ruhe sind grandios.» Vier Jahrzehnte hat er den «Trochenhof» bewirtschaft. Unweit davon bezog er nach der Hofübergabe vor sechs Jahren mit seiner Frau Margrith (68) ein neues Daheim.

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Edy Kaufmann beim Türst-Kreuz

Das besondere Kreuz

Unweit des Hauses steht ein Lothringerkreuz. Dessen Kennzeichen sind zwei ungleich lange Querbalken und ein relativ hoher Stamm. Seine Inschrift auf der Chätzigerhöchi: „Hier jagte der Türst“. Diese mahnt Wanderer laut Lokalhistorikern an „jenen sagenhaften Unhold, den das geistergläubige Volk nicht weniger fürchtet als Gift und Hexen“. Der geheimnisvolle Sturmgeist habe bestimmte Landstriche, sogenannte Türststrassen, heimgesucht und sei heulend und brausend durch die Lüfte gezogen. „Das Lothringerkreuz hatte die Aufgabe, den Türst wenn nicht im Durchlass zu hindern, so ihm doch die Kraft zum Schänden zu nehmen.“ Sein Vater, so erinnert sich Edy Kaufmann, habe ihm von Türst-Erlebnissen berichtet.

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Hier ein Video, in dem Edy von den Türst-Erzählungen seines Vaters berichtet:

 

 

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