Montag, 22. Juli, 16:52

Der Trübelbachweiher: Er liegt unterhalb des Alterszentrums Murhof, direkt beim Start des Vita Parcours.

Runter vom Turm, rein ins Paradies

Es ist heiss. Sehr heiss an diesem Montagnachmittag. Und wer auf einem Kirchturm der Sonne noch näher ist, sucht das Weite. Auf meinem Nachmittagsspaziergang finde ich unterhalb des Alterszentrum Murhof eine Oase der Ruhe: ein Bänklein am Rande des Trübelbachweihers. Die ausladenden Äste der Weiden spenden Schatten und hindern gleichzeitig nicht den Blick auf die mit grünen Algen überzogene Wasserfläche. Hier dreht ein Blässhuhn-Pärchen mit seinem Jungen ihre Runde. Schmetterlinge, Libellen und Nektar suchende Hummeln sorgen für Unterhaltung. Dies an einem Ort, der nicht nur direkt in der Nähe des Klosters liegt, sondern eine direkte Verbindung zu diesem hat.

Mitte des 15. Jahrhunderts stauten die Zisterzienser-Mönche des Klosters St. Urban das Trübelbächlein mit einem Wall aus Lehm zu einem circa drei Hektaren grossen Karpfenteich. Dieser erstreckte sich bis weit hinein in den Chlosterwald. Nach der Auflösung des Klosters wurde der Teich abgelassen, der Damm abgetragen und die Fläche für die Landwirtschaft urbar gemacht. Bis 1999 insbesondere auf Intervention des Vereins Lebendiges Rottal der Trübelbachweiher wieder Form annahm. Zwar ist dieser heute sechsmal kleiner als zur Zeit der Mönche, doch nicht minder schön.

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