Mittwoch, 24. Juli, 6:48

Gestern habe ich mit Pfarreileiter Sepp Hollinger noch für sie „geheut“: die Jakobsschafe unterhalb der Kirchtürme.

Schlaflos glücklich in St. Urban

Wie Schalmeien tönen die Glöcklein, welche die Jakobsschafe um den Hals tragen. Die sieben Vierbeiner weiden glückselig auf dem grünen Flecken Erde unterhalb der Kirchtürme, geniessen die morgendliche Kühle. Nein. Sie waren es nicht, die mich heute Nacht um den Schlaf brachten. Dafür waren schon mehrere Tonnen Stahl nötig, die viertelstundenweise mit einem Hammer angeschlagen wurden und morgens um 5.45 Uhr gar ins Schwingen kamen.

Doch jammern? Dafür gibt es trotz Augenringen keinen Grund. Ich hatte drei wunderschöne Tage in St.Urban. Reich an Begegnungen, reich an Gesprächen. Ein herzliches Dankeschön gebührt Kirchmeierin Beatrix Imbach und Klinikdirektor Peter Schwegler, die meine beiden Übernachtungen in himmlischen Höhen erst ermöglichten, sowie dem stellvertretenden Sakristan Othmar Steffen. Er stand mir zu jeder Zeit mit Rat und Tat zur Seite.

Es gab viele, sehr viele, die dazu beitrugen, dass ich meine Ferien auf dem St. Urbaner Kirchturm nie vergessen werde: das Löwen-Wirtepaar Urs und Christa Burch inklusive den illustren Stammtischrunden, Pfarreileiter Sepp Hollinger und seine Frau Doris, die Kinder vom Bourbakiweg, Kirchenführer Bernhard Minder, die Kochgruppe Majorn vom Murhof und und und…

Vergelts Gott, liebe St.Urbaner! Müde, aber mit einem zufriedenen Lächeln auf dem Gesicht reise ich heute aus meinen Ferien zurück in den Arbeitsalltag. Der Böttu-Bus steht gepackt bereit.

Auf Wiederlesen im Freitags-WB!
stefan.bossart@willisauerbote.ch

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