Fahrt ins Blaue mit Bewohnerinnen und Bewohnern der Willisauer Zopfmatt. Ziel: Rest. Rössli in Mauensee. Dessert-Time. Mit dabei Josette Peter (89), Walter Koller (71), Vroni Waltisberg (90) und Rösli Minder (85). Letztere streckt uns beim Einsteigen eine Wodka-Flasche als Geschenk entgegen. Wir lehnen dankbar ab. Später stellt sich heraus: In der Flasche ist nur Wasser. Rösli wollte rechtzeitig testen, wie seriös die Böttu-Fahrer sind. Perfektes Theater – schliesslich machte Rösli erst vor Kurzem als erfolgreiche Schauspielerin im Theaterprojekt „I goh ned is heim, in goh heim“ mit.
Sommerserie 2015 – Böttu-Taxi
Ein Profi am Steuer des Böttu-Taxi
Martin „Tinu“ Fivian aus Zell ist unserer heutiger Gastchauffeur. Der 39jährige ist auch im Berufsalltag auf Achse. Er transportiert mit einem 440-PS-Sattelschlepper für die Firma Galliker Lebensmittel. In seiner Freizeit fährt er einen weissen VW-T2 mit Baujahr 1978. Wir sind unter 041 972 60 43 erreichbar.
Die Paralympic-Siegerin am „Böttu“-Steuer
Das wahnwitzigste Wirrwarr weit und breit – Böttu holt „neue“ Ware
Wer sucht, der findet hier für wenig Geld viel Brauchbares. In der Brockenstube von Sepp Kiener (57) in Hüswil ist die Unordnung die Ordnung vor Ort. Ein faszinierendes Chaos. Das Böttu-Taxi war bei Sepp zu Gast und ging mit ihm auf Achse. Huttwil–Thörigen–Herzogenbuchsee–Röthenbach–Inkwil – mit offenem Fenstern im Hippie-Bus frischer Ware entgegen. Vorbei an staatlichen Berner Gehöften, lauschigen Gartenbeizen und kecken Modis. Wir holen in Inkwil bei Monika Lingg und Gregor Möll einen Salontisch, Dupols, Bücher und und und ab.
Eine ausführliche Reportage ist in der kommenden WB-Dienstagausgabe zu lesen.
„Gandhi“ aus Schötz würde gerne wieder nach Indien fahren
Über Land und durch fremde Kulturen mit dem Bus nach Indien reisen: Getränkehändler Hans Fries aus Schötz, genannt „Gandhi“, weiss, wovon er spricht.
Das sagt die Kurhaus-Wirtin zum Böttu-Bus
Böttu-Taxi erfüllt Wünsche – die Dessert-Fahrt nach Ohmstal
Joel Struchen, 23, aus Luthern, unterwegs mit Schiff und Bahn von Russland zurück in die Schweiz, bat uns per Mail, seine Eltern im Luthertaler „Krutzi“ abzuholen, eine Ausfahrt zu machen und die Fahrgäste zu einem Dessert auf seine Kosten einzuladen. So holten wir Annemarie und Bernhard Struchen ab und liessen ihnen im Kurhaus Ohmstal von Uschi Metz und ihrem Team eine süsse Versuchung auftischen.
Das sagen die Asylsuchenden zur Taxi-Fahrt
Hören Sie die Schilderung der Fahrt auf Tigrinya, der Sprache der Eritreer, und ein Multikulti-Loblied auf den Hippie-Bus!
Im Gespräch mit dem Nachbarn der Asylnotunterkunft
Walter Steiger, 75, wohnt unmittelbar neben des Dagmerseller Notunterkunft. Die Asylsuchenden nennen ihn liebevoll „Baba“. Er habe bis jetzt „nur gute Erfahrungen“ mit seinen zwischenzeitlichen Nachbarn gemacht. Sein O-Ton.
Asylunterkunft besucht Asylunterkunft – Willisau grüsst Dagmersellen
Bringen Abwechslung in den Alltag von drei Männern aus Sri Lanka und einem Duo aus Eritrea, die in der Willisauer Asylunterkunft Bisangmatte untergebracht sind. Sind Taxi zur Notunterkunft in Dagmersellen. Hier treffen unsere Fahrgäste Schicksalsgenossen, besichtigen deren Heim und spielen Tischtennis. Der geplante Fussballmatch fällt leider ins Wasser – es regnet.



























