Glasklar müssen die Fenster sein

Taglöhner Bossart seit 7 Uhr morgens als Putzteufel im Schulhaus Ohmstal am Werk. Schulhaus reinigen mit Erika Gut-Muff (48) und Agi Häfliger-Meier (62), die seit 36 (!) Jahren als Hauswartin „die gute Seele“ der Ohmstaler Schule ist. Fenster putzen – ein meditativer Job.

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Agi Häfliger-Meier bringt die Pissoirs auf Hochglanz.

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Erika Gut-Muff hilft seit sieben Jahren jeweils beim grossen Sommerputz mit.

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Taglöhner Bossart am Putzen der Eingangspforte beim Sportplatz.

Erste Jobangebote treffen ein

Rege klingelt das Telefon auf der Taglöhner-Zentrale  – die neue WB-Sommerserie ist lanciert. Als erster Taglöhner ist ab Donnerstag, 21. Juli, 7.00 Uhr, Reporter Norbert Bossart unterwegs. Keller schrubben, Einkäufte tätigen, den Hund ausführen – möchten auch Sie auf die Hilfe eines Taglöhners zählen? Schicken Sie uns Ihr Jobangebot auf redaktion@willisauerbote.ch oder rufen Sie uns an 041 972 60 49.

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Es wird ihm morgen nicht an Arbeit mangeln: Taglöhner Norbert Bossart nimmt erste Aufträge entgegen.

Beim Arbeiten Ferien machen

In diesen Tagen feiert Reporter Bossart ein kleines Arbeitsjubiläum. Zum 20 Mal nehme ich eine Sommerserie in Angriff. Anno 1996 wollte ich weg vom Schreibpult, hin zur Leserschaft. Mehr noch: Mein Ziel war, während der Arbeit gleichzeitig Urlaub zu machen. So lancierte ich die Freiluftredaktionsstube, zog mit drei Lamas und einem fünfköpfigen Team los und berichtete von unseren Erfahrungen. Das Experiment glückte – vor allem, weil die damals raren Lamas wie Lockvögel wirkten und Gespräche mit der Bevölkerung in Gang brachten. Das Echo der Leserschaft war Ansporn für mehr. Sommer für Sommer sind wir seither als Team auf Achse, schliefen etwa als Vagabunden unter Brücken, waren als Ross ’n’ Roller auf Beizentour oder steuerten das Böttu-Taxi.

An neuen, interessanten Gesichtern und Geschichte fehlt(e) es nie. Verändert hat sich aber über all die Jahre unsere Büez. Einst brachte ein Kurier unsere Schwarz-Weiss-Filme und die auf Disketten gespeicherten Texte auf die Redaktion – worauf wir die Seele baumeln liessen. Später lieh uns der Chefredaktor sein erstes Handy während der Sommerzeit aus. Heute sind wir rund um die Uhr auf dem iPhone erreichbar, bloggen, posten auf Facebook wie blöd und twittern, was das Zeug hält. Darum will ich als Taglöhner in den hintersten Chrachen ziehen, in eine Oase ohne Natelempfang. Schliesslich will ich beim Arbeiten endlich wieder Ferien machen.

Norbert Bossart

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Streiften durch die Region, schliefen unter Brücken und schrieben über ihre Abenteuer: die zwei WB-Vagabunden Marc Lustenberger (links) und Norbert Bossart.

 

Sommerserie 2016: Redaktoren als Taglöhner im Einsatz

20. WB-Sommerserie Die WB-Crew schuftet für die Leserschaft während dreier Wochen als Taglöhner und berichtet in Wort und Bild über die Erlebnisse. Gestartet wird diesen Donnerstag.

Der WB feiert ein kleines Jubiläum: Zum 20. Mal lanciert er während den grossen Schulferien eine Sommerserie.  Die diesjährige Aktion steht unter dem Titel «Die Taglöhner». Will heissen: Die Reporterin und die fünf Reporter verrichten für die Leserinnen und Leser unentgeltlich Dienste.

24-Stunden-Service ab Donnerstag – Reservationen möglich
Den Keller schrubben, die Einkäufe tätigen, den Hund ausführen, das Auto waschen oder das Kind hüten – möchten Sie eine Taglöhnerin oder einen Taglöhner engagieren, der Ihnen behilflich ist oder für Sie eine Arbeit erledigt? Vom kommenden Donnerstag, 21. Juli, bis Mittwoch, 10. August, können Sie auf die Hilfe der WB-Crew zählen.

Die Taglöhner stehen Ihnen in den nächsten drei Wochen jeweils von Dienstag, 7 Uhr, bis Mittwoch, 7 Uhr, oder von Donnerstag, 7 Uhr, bis Freitag, 7 Uhr, zur Verfügung. Reservationen sind ab sofort unter Telefon 041 972 60 49 möglich. Unsere Taglöhner-Zentrale erwartet Ihren Anruf und koordiniert die Einsätze.

Reportagen und Beiträge im Blatt und online
Das WB-Team wird seine Taglöhner-Erlebnisse in Wort und Bild festhalten. Zudem machen die Reporterinnen und Reporter sechs grös­sere Tageseinsätze – von denen sie besonders ausführliche Geschichten schreiben. Berichtet wird in der Zeitung und online. Zu lesen ist unter wb-sommerserie.com ein Blog. Auf Facebook ist die WB-Crew auf www.facebook.com/boettu zu finden. Um ihre Tweets zu lesen, gilt es dem Twitter-Kanal @wbsommer zu folgen.

Leserbilder und Leservideos
Verrichten auch Sie im Sommer einen  besonderen, amüsanten oder harten Ferienjob? Gerne veröffentlicht der WB Bilder oder Videos davon im Rahmen der Sommerserie. Gesendet werden können diese an redaktion@willisauerbote.ch.

Die WB-Redaktion wünscht viel Lesespass.

Eine Fahrt über Land mit Gästen aus der Stadt

 

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Auf der Rückbank wurden bei Fahrgast Franco Mantovani (links im Bild) Erinnerungen wach.  Der Kommunikationsverantwortliche des zentralen Informationsdienstes des Kantons Luzern sass vor gut 20 Jahren selber am Steuer eines VW-Buses. Er kurvte durch Frankreich und Italien. Kurvig war auch die Fahrt mit dem Böttu-Taxi vom Willisauer Bahnhof über Schötz, Ebersecken, Richenthal und Pfaffnau nach St. Urban. Vor der Klosterkirche erwartete Regierungsrat Guido Graf die Fahrgäste Franco Mantovani, Staatsschreiber Lukas Gresch und Informationschef Andreas Töns.  Er bedankte sich mit einem Essen bei den Organisatoren der Wahlfeier des ehemaligen Nationalratspräsidenten Ruedi Lustenberger.

Vor Ort traf der WB Regierungsrat Guido Graf: Welches Ziel würde er mit dem Böttu-Bus anfahren?

Nationalrat Ruedi Lustenberger über das Privileg, einen Chauffeur zu haben und seine Begeisterung für die Reiseziele in der Schweiz.

 

Grosse Überraschung für kleinen Autofan

IMG_8481Ob Opel, Mercedes oder VW: Der dreieinhalbjährige Elia Müller kennt eine Vielzahl Automarken. Auf dem Weg von Dagmersellen nach Willisau kennt er alle Garagen und ihre Markenvertretungen. Sein «Nono» Xaver Kreienbühl aus Dagmersellen hat für ihn eine Fahrt im Böttu-Taxi in den Hirschpark Willisau organisiert.

Ein frohes Wiedersehen in Luthern

IMG_8566Von Zell nach Luthern: Auf dem Rücksitz drei Bewohnerinnen des Violino. Der Böttu-Bus brachte sie sowie einen Bewohner und eine Betreuerin nach Luthern. Hier besuchten sie Margrith Heiniger im Begegnungszentrum St. Ulrich. Ein frohes Wiedersehen bei einem feinen Dessert.

Heitere Fahrt nach Zofingen ans „Heitere“

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Musik kennt keine Grenzen: Spielen am Heitere Openair die Bands auf, kann Pius Hodel im Altishofer Rumi mithören. Bisher habe er sich noch nie ein Ticket gekauft. Doch diesmal wollte er es  live miterleben, wenn Gölä und Gotthard auftreten. Gemeinsam mit Schwester Imelda, Bruder Meinrad und dessen Frau Janine liess er sich im Böttu-Taxi nach Zofingen chauffieren.

Eine „mega coole“ Überraschung

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Das Böttu-Taxi brachte die fünf Kinder Pascal und Luca Künzli, Alessa und Noemi Hofstetter sowie Anina Trüssel von Grosswangen nach Willisau. Ihre Mütter hatten sie mit der Fahrt überrascht.  «Mega cool», sagte Pascal und strahlte. Er freute sich auf das Minigolfspiel, die Mädchen hatten sich im Rahmen des Grosswanger Ferienpasses für das Nixenschwimmen angemeldet.

Hätten sie das Steuer in der Hand, würden sie in den Zoo, in der Zirkus oder in die Badi fahren. Warum, erklären sie gleich selbst.

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Tierisch viel Vergnügen mit drei Welpen

Daniela

 

Das Böttu-Taxi brachte die drei Welpen Ginsei, Moe und Nala  nach Zell in die Tierarztpraxis Sonnmatt. Eine Premiere für die achtwochenalten Shibas. Sie mussten ein erstes Mal zum Arzt, um sich impfen und chipen zulassen. Auf den Hund kamen sie deswegen nicht. Sie blieben ruhig und liessen die Behandlung über sich ergehen. Als Belohnung gabs von Frauchen Daniela Steffen ein Stück Cervelat und viel Lob. Sie und ihr Mann züchten Shibas, eine japanische Hunderasse. Mit viel Leidenschaft und einem grossen Herz für Tiere. Sie leben mit ihren Hunden in einem Einfamilienhaus in Grossdietwil.